Führung im "Werksviertel"

Blick ins Werksgelände auf einen Container mit Graffiti

Besuch des Ortsvereins Haidhausen zusammen mit vielen Interessierten im Werksviertel.

Ein für den Münchner Osten bedeutsames Gelände der städtebaulichen Entwicklung ist das sogenannte "Werksviertel" hinter dem Ostbahnhof.

Den Erben des ehemaligen Pfanni-Werks ist es gelungen, die überwiegend privaten Eigentümer an einen Tisch, besser noch: unter einen Hut zu bringen. Das Gelände, auf dem ja auch der neue Münchner Konzertsaal für das Symphonieorchester des BR erbaut wird, kann deshalb so behutsam wie möglich und unter Ausgleich der Interessen von Wohnbevölkerung, Besuchern und Eigentümern des Werksviertels entwickelt werden.

Bei einer öffentlichen Führung durch das Werksviertel haben wir uns und die Teilnehmer über den aktuellen Planungsstand informieren lassen.

Maxwerk - gibt's die Isar bald nur noch »kostenpflichtig«?

Demonstranten mit Plakaten beim Maxwerk

Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen hat sich schon 2016 gegen die umfangreichen gastronomischen Pläne der Augustiner Brauerei ausgesprochen, weil Haidhausen die Erholungsflächen an der Isar braucht. Es ist Ziel der SPD und des Bezirksausschusses, eine zunehmende Kommerzialisierung an der Isar zu verhindern. Augustiner hat die Position des Bezirksausschusses respektiert und daraufhin seine Pläne auf Eis gelegt.

Doch die Stadt-CSU will das Ding jetzt durchdrücken - auch u.a. gegen die CSU vor Ort, die im Bezirksausschuss mit der lokalen SPD und der Mehrheit der Grünen gegen den Ausverkauf des Naturschutzgebietes eintritt.

Au-Haidhausen ist der zweitdichtest besiedelte Stadtteil Münchens mit nur genau einer naturnahen Erholungsfläche: den Maxanlagen. Genau dort will nun CSU-Bürgermeister Sepi Schmid einen Biergarten durchzwingen, gegen alle Beschlüsse des Bezirksausschusses, gegen die Beschlüsse der Haidhauser und der Auer Bürgerversammlungen - als ob die bairische Kultur in Gefahr gerät, wenn es auch nur eine Wiese ohne Bierausschank gibt.

Gibt es in Haidhausen nicht genug zu trinken?! Der Muffatbiergarten und der Hofbräukeller sind nur wenige hundert Meter entfernt. Dort tobt bei schönem Wetter der Bär. Der ganze Wiener Platz steht voll mit Fahrrädern. So schön es ist, wenn die Leute Fahrrad fahren - die Maxanlagen sollen kein Fahrradabstellplatz werden.

Link zur Stellungnahme des Bezirksausschusses 5

Auf den Spuren der Revolution in München - Ein Stadtrundgang durch die Geschichte mit Anno Dietz

Ein Plakat mit Kurt Eisner am Bodendenkmal in der Kardinal-Faulhaber_Straße

Am 7. November 1918, also vor bald 100 Jahren, begann unter der Führung von Kurt Eisner eine Revolution, die die Monarchie in Bayern beenden und zur Ausrufung des Freistaates Bayern führen sollte. Kurz nach dem 99. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners (21. Februar 1919) haben wir uns auf eine Spurensuche durch München begeben und an den Schauplätzen der damaligen Ereignisse die Revolution in den Schilderungen von Beteiligten lebendig werden lassen.

[Anno Dietz ist stellvertretender Juso-Landesvorsitzender, Mitglied im Ortsverein Haidhausen.]

Ausstellungsführung »Der vielleicht spannendste Stadtteil Münchens«

Hermann Wilhelm erzählt von der Besetzung des Gasteigspitals (am Ort des heutigen Gasteig Kulturzentrums)

OV-Mitglied Hermann Wilhelm (außerdem stellvertretender BA5-Vorsitzender, Leiter des Haidhausen-Museums und Kurator der vielbeachteten Ausstellung im Gasteig) führte am 16. Januar durch seine Ausstellung. Fundiert, eloquent und mit zum Teil auch persönlichen Anekdoten gespickt, erzählte Hermann Wilhelm in gewohnt unterhaltsamer Weise vom Hintergrund vieler Ausstellungsstücke seiner Ausstellung, die vom 18.12.17 bis 18.1.18 im Gasteig gezeigt wurde (siehe Hinweis unten).

50 Jahre Münchner Stadt- und Stadtteilgeschichte: Von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg und dem Einmarsch der Amerikaner über die »Rückkehr zur Normalität« und das gesellschaftliche Leben in den 1950er und 1960er Jahren – die Veränderungen in Haidhausen sind vielseitig. Nach dem Krieg kam die langsame Rückkehr zur Normalität, ab den 1970er Jahren wurde Haidhausen jünger. Initiativen, Theater und alternative Geschäfte entstehen, der Gasteig wird gebaut.

Die Ausstellung fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Haidhausen-Museums statt und dokumentiert die Veränderungen eines Stadtviertels hin zu einem vielseitigen und kulturellen Mittelpunkt der Stadt München.

Nina Reitz
SPD-Fraktionssprecherin im Bezirkssausschuss Au-Haidhausen

Hinweis der Redaktion: Laut Webseite des Haidhausen Museums wird die Ausstellung »Der vielleicht spannendste Stadtteil Münchens« ab März im Haidhausen Museum erneut gezeigt! Näheres erfahren Sie beim Haidhausen Museum. (Letzter Aufruf der Webseite am 11.4.2018 00:50h)

Eine weitere Webseite des Haidhausen Museums (Jimdo)

Radltour mit Nina Reitz

An der Orleans-/Kirchen-/Grillparzerstraße

Eine SPD-Tour durch einen der »radlaktivsten« Stadtteile Münchens

Die Haidhauser SPD erradelte einige Hoch- und Tiefpunkte der Haidhauser Fahrradinfrastruktur.
Geführt von Nina Reitz, der Sprecherin der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss Au-Haidhausen, ging es am 2. August u.a. zur Rosenheimer Straße, wo in Kürze ein Verkehrsversuch startet.
Die SPD im BA 5 betreibt eine offensive Radlpolitik - kein Wunder, ist das Rad doch ein Hauptverkehrsmittel im Stadtteil. Es ist umweltfreundlich, platzsparend, preisgünstig und praktisch. Die Menschen in Haidhausen nutzen es noch viel intensiver als der städtische Durchschnitt.

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