Pressemitteilung: Obere Au bekommt offenen Bücherschrank

Bei der Eröffnung des Offenen Bücherschanks am Regerplatz (© AKA)
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09. Oktober 2026

Der Stadtbezirk Au-Haidhausen ist in dieser Woche um einen weiteren Bücherschrank bereichert worden.

Am Mittwoch wurde er feierlich in Betrieb genommen. Er steht an der östlichen Seite des Regerplatzes, direkt vor dem Maria-Theresia-Gymnasium und nur wenige Meter von der Trambahnhaltestelle entfernt.

Nina Reitz, die den Schrank als Mitglied des Bezirksausschusses initiiert hatte, eröffnete ihn zusammen mit Belinda Seibel vom Haidhauser Verein „Aktiv für interkulturellen Austausch“, AKA e.V., der den Schrank nun offiziell betreiben wird. Reitz dankte dem Bezirksausschuss, der den Schrank mit einstimmigem Beschluss aus seinem Budget finanziert hatte sowie den Ehrenamtlichen aus der Nachbarschaft, die sich ab sofort um den Schrank kümmern werden. !„Denn ohne die Patinnen und Paten könne ein Bücherschrank nicht betrieben werden“, wie sie betonte.

Einige Ehrenamtliche waren zur Eröffnung gekommen und freuten sich riesig darüber, schon die ersten ein, zwei Bücher hineinstellen zu können. Sie tauschten sich auch mit Patinnen des Bücherschranks aus, der 2020 auf dem Genoveva-Schauer-Platz in der Steinstraße aufgestellt wurde. Dieser wird extrem gut angenommen und hat den Platz nachhaltig belebt.

Das Schrankmodell wurde von einem Kölner Architekten entwickelt und ist schön, vielseitig und perfekt an die Anforderungen im öffentlichen Raum angepasst. Er kann ohne bauliches Fundament aufgestellt und stabilisiert werden. Die Bücher bleiben darin trocken und sind gleichzeitig gut sichtbar. Bei dieser speziellen Ausführung handelt es sich um das sogenannte Münchner Modell, das so oder so ähnlich und in den verschiedensten Farben schon zigfach in München aufgestellt wurde. Vermutlich über 40 solcher Schränke gibt es mittlerweile in München.

Offene Bücherschränke sind ein inzwischen etabliertes und gut genutztes Angebot, welches niederschwellig zum Lesen anregt, die nachhaltige Nutzung von Büchern unterstützt und die nachbarschaftliche Gemeinschaft fördert. Wer ein Buch übrig hat und weitergeben möchte, kann es hier einstellen, ohne fürchten zu müssen, dass es nass wird. Wer auf der Suche nach neuer Lektüre ist, kann sich jederzeit bedienen. Die Bücher dürfen mitgenommen, sie dürfen auch behalten werden. Das unterste Regalbrett ist für Kinder- und Jugendliteratur gedacht. Man darf nun gespannt sein, ob auch die Kinder und Jugendlichen der benachbarten Schule Freude am neuen Angebot haben und es rege nutzen werden.

Ansprechpartnerin: Nina Reitz
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